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Gut zu wissen
Der sichere Schulweg
Ein sicherer Schulweg entsteht nicht durch Zufall, sondern durch eine klare Route, wiederholtes Üben und schrittweise übergebene Verantwortung. Diese vierseitige Eltern-Checkliste führt Sie durch genau diesen Prozess – von der gemeinsamen Routenprüfung über das Training des Verhaltens im Verkehr bis zum begleiteten Loslassen.
Im ersten Schritt prüfen Sie die Strecke zu jener Tageszeit, zu der Ihr Kind später unterwegs ist: Schulwegplan der Gemeinde, feste Querungsstellen, Sichtverhältnisse bei Hecken und parkierten Fahrzeugen, Bus- und Tramhaltestellen, Zeitreserve, sichere Anlaufstellen und ein vereinbarter Plan B. Der zweite Teil trainiert wenige, immer gleiche Regeln: vor dem Rand stoppen, «Luege, lose, laufe», Stillstand der Fahrzeuge abwarten, Ausfahrten erkennen, Handy und Kopfhörer verstaut lassen, sichtbar sein und Abstand zu Fremden halten. Eine Freigabe-Ampel (grün, gelb, rot) hilft Ihnen bei der Einschätzung, ob Ihr Kind bereit ist, allein zu gehen.
Der dritte Teil enthält einen 7-Tage-Übungsplan – vom gemeinsamen Gehen bis zum ersten Weg allein – sowie eine ausfüllbare Notfallkarte mit Kontakten, Anlaufstelle und Plan B. Geeignet für Kindergarten und Primarschule, Zeitbedarf 20–30 Minuten pro Proberunde. Fachlich abgeglichen mit BFU-Grundlagen.
Gut zu wissen
Velo-Check für Kinder
Ein verkehrstüchtiges Velo, ein gut sitzender Helm und geübtes Verhalten gehören zusammen. Diese Eltern-Kind-Checkliste ist so aufgebaut, dass Kinder den Check Schritt für Schritt selbst übernehmen können – Erwachsene bestätigen die kritischen Punkte wie Bremsen, Lenkung und Helmsitz.
Der 3-Minuten-Kurzcheck vor jeder Fahrt umfasst neun Prüfpunkte: waagrechter, fest sitzender Helm mit V-Führung der Riemen, beide Bremsen einzeln getestet, Reifendruck und Reifenzustand, fester Lenker und Sattel, funktionierendes Licht, vollständige Reflektoren, hörbare Klingel, sichere Kleidung und befestigtes Gepäck. Eine klare Stopp-Regel hält fest, wann ein Velo stehen bleibt statt mit einem Provisorium in den Verkehr zu fahren.
Der monatliche Technik-Check geht in die Tiefe: Bremsbeläge und Züge, Räder und Profil, Pflichtausrüstung, Beleuchtung, Kette und Schaltung, Schrauben und Anbauteile sowie die passende Rahmengrösse. Ergänzend prüfen vier Übungen im Schonraum das Fahrkönnen – Spur halten, dosiert bremsen, Schulterblick mit Handzeichen und der Umgang mit dem toten Winkel. Ein eigener Abschnitt behandelt, was nach einem Sturz kontrolliert werden muss, bevor weitergefahren wird.
Gut zu wissen
Einbruchschutz zuhause
Guter Einbruchschutz verbindet konsequente Gewohnheiten, eine aufmerksame Nachbarschaft und passende mechanische Sicherungen. Dieser Sicherheitscheck für Wohnung und Eigenheim ist in 15 Minuten durchführbar und in drei Ebenen gegliedert: sofort umsetzbare Gewohnheiten, ein Gebäude-Check Raum für Raum und die Vorbereitung auf Abwesenheit und Ernstfall.
Die zehn Sofortmassnahmen kosten wenig oder nichts: Türen wirklich abschliessen statt nur zuziehen, Fenster vollständig schliessen (gekippt gilt als offen), keine Schlüssel im Aussenbereich verstecken, Abwesenheit diskret halten, Briefkasten leeren lassen, die Nachbarschaft informieren, Anwesenheit über wechselnde Beleuchtung simulieren, Aufstiegshilfen wegräumen sowie Wertsachen dokumentieren und angemessen sichern.
Der Gebäude-Check beurteilt Haus- und Wohnungstür, Schliesszylinder und Beschlag, Terrassen- und Balkontüren, Fenster im Erd- und Untergeschoss, Keller, Garage und Nebeneingänge, Aussenbeleuchtung, Sichtschutz sowie Alarm- und Kameratechnik als Ergänzung zum mechanischen Schutz. Ein Prioritätenplan hilft, zwischen sofort behebbaren Schwachstellen, fachlicher Abklärung und Budgetposten zu unterscheiden – vor grösseren Investitionen wird eine polizeiliche Sicherheitsberatung empfohlen.
Der letzte Teil enthält eine Checkliste für längere Abwesenheiten, klare Verhaltensregeln bei Verdacht oder Einbruch sowie eine ausfüllbare Notfall- und Ferienkarte mit Vertrauensperson, Nachbarschaft, Versicherung und Inventarliste. Fachlich abgeglichen mit der Schweizerischen Kriminalprävention, Stand August 2026.


